Lieber Schwarzer Milan,
Die Prüfungsordnung für Ranger und Rover besagt folgendes:
Blaues Tuch
Die Anforderungen an die Pfadfinderstufe müssen erfüllt sein.
1. Du stellst eine Bildreportage, einen Schaukasten oder ein Schaubild zusammen.
2. Du hast ein Projekt im Sinne des Stammes angeleitet (Etwas gebaut, Lager/Fahrt/Fest geplant, Artikel für Zeitung, …)
3. Du planst eine Wochenendfahrt. Beachte dabei Verpflegung, Programm, Anreise und Kosten pro Teilnehmer.
6. Du hast „Scouting for boys“ von Baden-Powell gelesen und kannst den Inhalt zusammenfassen.
7. Du hast an einer Ranger/Roverwache teilgenommen.
Mittlerweile werden bei uns im Stamm nur noch die neuen, zweifarbigen Tücher verliehen. Man erkennt also neuerdings den Unterschied zwischen Pfadi und Rover
Rover entscheiden selbst, wann sie dazu in der Lage sind, ihre Prüfung abzulegen und jede Prüfung kann Schritt für Schritt abgelegt werden – ihr könnt nicht gleichzeitig an einem Schaubild, einem Lager und einem Projekt arbeiten, am besten noch während der Roverwache. Das ist nicht Sinn der Sache.
Viel mehr sollt ihr, herausgelöst aus der Gruppe, euren ganz eigenen Teil zum Stammesleben beitragen. Es soll nicht in Teams gearbeitet werden und ihr sollt eure eigenen Talente und Vorstellungen wahrmachen. Sicherlich müssen eure Vorhaben abgestimmt werden mit den anderen. Ihr könnt z.B. keine Pfadistreife planen, wenn an dem Wochenende schon Stammesthing ist.
Hier ein paar Ideen zu den Projekten:
- Flohmarkt organisieren
- Tag der offenen Tür
- Liederbuchneuauflage
- Stammesheim
- Mat aufräumen und katalogisieren
- Lagerfeuerbuch
- Stammesfest
- Elterntag
- Ausflug (Zoo, anderen Stamm besuchen, …)
- …
Setzt euch rechtzeitig mit euren Projekten auseinander, vergesst das Projekttagebuch nicht, in dem ihr auch eure Ziele und Vorstellungen formuliert und schreibt nach Durchführung auch eine Reflexion.
Passt auf, dass sich eure Projekte nicht überschneiden.
Man darf gespannt sein…




