Hajk der weißen Haie

11703584_1128690643810139_5904007045757094396_o      Anfang der Sommerferien (24-28.07.2015) war unsere Jungpfadfindersippe „weißer Hai“ mit nöle und shanty hajken. Es war der erste Hajk für unsere Jupfis, darum haben wir eine Strecke in Schleßwig-Holstein gewählt. Geplant war es eingentlich von Meldorf nach Breiholz entlang des Nord-Ostseewanderwegs  zu hajken, doch wie zu erwarten haben wir spontan uns nach Lust und Laune eigene schöne und aufregende Wanderstrecken gesucht. Gelandert sind wir dann letztendlich nach 5 Tagen in Schenefeld (bei Itzehoe) mit dem speziellen Ziel: Musikcenter.P1010159

Das Wetter war leider nicht auf unserer Seite, darum war die erste Nacht sehr abenteuerlich. Wir sind an diesem Tag rund 15 km gewander, darum waren alle froh, dass wir am frühen Abend einen Schlafplatz beim Tierheim Tensbüttel gefunden haben. Angedacht war es, dass wir unser traditionelles, likedeelerisches Umpalumpa auf der Hundewiese aufbauen und dort übernachten. Doch das Wetter ließ uns mitten in der Nacht eine Planänderung einschlagen. Ca. um 3 Uhr Nachts ging es los: Blitz, Donner, Platzregen- das volle Programm eines Gewitters. Also haben wir uns schnell den nassen Schlafsack gepackt und sind zu den Hundezwingern geflüchtet. Diese waren natürlich leer. Dort konnten wir dann noch eher weniger ruhig schlafen. P1010050

Was für eine aufregende Nacht!  Am nächsten Tag sind wir früh aufgebrochen und haben uns in Richtigun Albersdorf auf den Weg gemacht. An diesem Tag haben wir viel von der Natur gesehen. Wir sind durch kleine Wälder gewandert, haben einige Seen gesehen und konnten überall Tiere beobachten. Außerdem haben wir an diesem Tag das erste mal unseren Essensvorrat aufgefüllt. Und wir haben uns ganz luxuriös einen Kuchen gegönnt. Doch als wir dann schließlich weiter wollten begann es aus Eimern zu schütten. Also ganz klar: Es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung. Jannek hat sich in deinen Regenschutz-Pumpkin geschmissen, Lukas hat seinen Rucksack mit Müllsäcke prepariert, nöle hat sich ihren BW Poncho geworfen und Maike hat ihre neue Juja eingeweit. Wir haben uns dann entschlossen das Albersdorfer Gemeindehaus aufzusuchen. Und wir hatten Glück, wir sind mitten in den „runden Tisch“ geplatzt. Da ist eine Kafferunde inder Flüchtlinge und Albersdorfer aufeinandertreffen und sich austauschen. Wir wurden mit offenen Armen empfangen. Eine Dame meinte sogar: „Hier seid ihr doch genau richtig! Ihr seid doch auch soetwas wie Flüchtlinge, quasi Wetter Flüchtlinge.“ Es war wirklich schön zu sehen, wie unsere Jupfis ohne scheu mit einigen Männern aus Syrien Schach gespielt haben, mit den Kindern ohne jene Sprachkenntnis zusammen gespielt haben oder auch einfach mit ein paar Frauen den Abwasch gemacht haben. Und natürlich freut es eine Horde hajkender Pfadis besonders wenn sie mit Kuchen und Keksen überschüttet werden. Besonders gefreut hat uns dann die Nachricht, dass wir die kommende Nacht hier schlafen dürfen. Das heißt: kein Gewitter und keinen nassen Schlafsack-super! Das Essen war an diesem Abend auch sehr lecker, denn unsere Jungs haben für uns gekocht.

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Am nächsten Morgen haben wir sehr gut mit frischer Marmelade, pinken Honig vom Bauernladen und Brötchengefrühstückt. Danach gingen wir alle zum Gottesdienst. Dieser war sehr schön und der Pastor hatte sich sehr gefreut uns dort begrüßen zu dürfen. Doch dann ging es weiter Richtung Hanerau-Hademarschen. Auch an diesem Tag haben wir uns es sehr schön gemacht.

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Wir waren in einem Quellfreibad und jeder der schon mal hajken weiß, was für eine Erleichterung es ist mal so richtig zu duschen. Doch wirklich baden war nicht drin, da die Luft eher kalt war und das Wasser war noch viel kälter. Unsere nächste kleine Zwischenetappe war dann der Nord-Ostsee Kanal . Alle waren wirklich super drauf und darum konnten uns kleine Purzelbäume mit Rucksäcken von Lukas oder Janneks reintreter in große Haufen nicht die Stimmung vermiesen. Bei der Fähre Fischerhütte ging es dann über den Nord Ostsee Kanal. Die Fahrt ging ganz schnell, sodass Clara fast vergessen hatte Fotos zumachen. Am späten Abend waren wir dann auf der Suche nach einem Schlafplatz. Am besten ein Dach übern Kopf, da wieder Starkregen für die Nacht angesagt war. Doch wir fanden und fanden nichts. Der ganze Ort hatte anscheind nur einen Bauern, der uns leider nicht aufnehmen wollte. Doch dann hatten wir dann Glück bei der Familie Hinrichs von Rönnen. Dieser Hajk war auch wirklcih ein luxus Hajk, denn wir hatten immer leckeres Essen. An diesem Abend gab es Curry-Käsereis shanty spezial. Diese Nacht haben wir noch sehr lange geschnackt. Alle waren auch einfach glücklich ein

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Dach über dem Kopf zu haben. Am nächsten Morgen bagann dann unser letzter Hajktag. Ab nach Schenefeld. Den Weg hatten wir uns mit kleinen Maoam-Pausen versüßt. Dabei ist uns aufgefallen, dass Lena sogar ihre Moam un ganz kleinen Bissen knuspert.  Schließlich haben wir am Ende des Tages Schenefeld erreicht. Dort durften wir freundlicherweise übernachten. Unseren letzten Abend haben wir sehr schön bei Singerunde und Schokolade verbracht.

So ging also unser Hajk zuende. Am nächsten Tag waren wir nur noch beim Musikcenter Schenefeld, dort haben wir uns alle ein rosa Plectrum gekauft. Dies war dann unser Badge ersatzt. Von dort wurden wir dann von den Eltern abgeholt und sind um ca. 13 Uhr wieder heil in Krempe angekommen. Insgesammt war es ein sehr spannender und harmonischer Hajk und wir werden noch lange positiv auf ihn zurückblicken.

Mit dabei waren: Lena, Jannek, Clara, Lukas, Maike, nöle und shanty

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