Archiv der Kategorie: Aktionen

Wir engagieren uns sehr aktiv in unserer Kirchengemeinde. Hier findet ihr also Berichte von Aktionen, ob Flohmarkt, Wölflingsübernachtungen, Friedenslicht oder Tag der offenen Jurte!

Bericht: Geländespiel am 10.07.10

Am 10. 07.2010 ging es für die Likedeeler auf große Schatzsuche in Kremperheide. Dafür trafen sich zunächst eine Gruppe in Krempe an der Kirche um mit den Fahrrad den Weg in die Heide anzutreten und eine andere Gruppe nahm den Zug. Bei sehr sonnigem Wetter und hochsommerlichen Temperaturen ging es dann erst einmal gemeinsam zum Treffpunkt an einer alten Eiche mit unheimlich vielen, riesigen Ameisen. Hier wurden wir in drei Grupen eingeteilt und mussten verschiedene Aufgaben lösen, um verschlüsselte Hinweise auf den Verbleib des Schatzes zu erhalten. Diese reichten von “ Suche das Echhörnchen“ bis “ Ich will den Ball hier da oben auf dem Baum sehen!“ Danke Crest, wir hatten eine Menge zu tun! Nach drei recht nützlichen Hinweisen entschied sich unsere Gruppe nun keine Aufgaben mehr zu erfüllen, sondern sich direkt auf die Suche nach dem mysteriösen Schatz zu machen. Dafür wurden ganze Waldstücke durchkämmt und jedes mögliche Versteck genauestens unter die Lupe genommen. Gerade als wir meinten das genaue Versteck zu kennen und auf dem Weg waren, da mussten wir mit Schrecken ansehen, wie die anderen beiden Gruppen eine riesige Holzkiste davon trugen. Die hatten sich nämlich zusammengeschlossen und so anhand vieler Hinweise sofort den Aufenthalt das Schatzes ausgemacht.

Wir hatten den Schatz zwar nicht gefunden, aber geteilt wurde trotzdem. Deshalb erfreut sich unser Stamm nun neuen Stammesliederbüchern, der Tschainuss, die zusammen mit den Stämmen aus Glückstadt und Elmshorn entworfen worden ist. Und weil es nunmal so heiß war und der Baggersee nicht weit weg, ging es dann noch ab ins Wasser. Was für ein Spaß! Nachher gab es noch Goldbären aus dem Schatz und so waren wir gestärkt für die Heimfahrt. Hierbei war die Holzkiste nicht gerade eine Erleichterung, aber sie sorgte für irritierte Blicke anderer Passanten, die erstaunt fragten, ob wir darin eine Bombe transportierten. 😉

Ein schöner und unvergesslicher Tag. Danke liebe Sippe Arrakis. Ihr habt ein tolles Geländespiel organisiert!

Friedenslicht 2009

Das Friedenslicht 2009 ist gelaufen! Hier findet ihr ein paar Fotos und Links zum Friedenslicht, unter anderem auch über nöle, die ja in Wien das Licht abgeholt hat!

nöle in den SHZ

nochmal nöle

Und hier ein Bericht von maffin (Sippe Arrakis):
Dieses Jahr holten wir das Friedenslicht am 13.12.2009 aus Kiel ab. Wieder ein Sonntag. Wir trafen uns gegen 12:15 am Bahnhof von Krempe.
Mitgefahren sind: Vanessa, fiep, mulli, Ruth, Sylvia, Jonas, peter, gottfried und maffin.
Dieses Jahr wollten wir mit den Pfadis aus Elmshorn und Glückstadt zusammen fahren.
Übrings holte dieses Jahr ein Likedeeler das Friedenslicht direkt aus Wien! Nöle erklärte sich bereit, diesen Weg auf sich zu nehmen.
Wir trafen die Glückstädter, als wir in Elmshorn ankamen und entschlossen uns, uns noch ein wenig in die Stadt zu ‚verkriechen‘, denn wir hatten noch fast ’ne Stunde Aufenthalt.
Wir gingen direkt auf den Weihnachtsmarkt und sahen uns da ein wenig um. Wir entdecken einen Gemeindepfadfinderstand. Wir versteckten unsere Kluften und Tücher und stellten uns demonstrativ vor den Stand und lasen die schönen beschrifteten Bilder, was die denn alles machen würden. Irgendwie intressierten die das nicht so wirklich, wenn 20 versteckte Pfadfinder/innen vor ihrem Stand stehen. Also gingen wir weiter Richtung Spielplatz. Dort hatten dann alle ihren Spaß. Einige aßen dann noch ein Eis und wir gingen gemütlich zurück zum Bahnhof, wo wir dann auf die Elmshorner Pfadfinder trafen.
Irgendwann stiegen wir dann in den Friedenslichtzug ein, der ziemlich überfüllt war mit Pfadfindern aus sämtlichen Bünden. In Kiel wurden wir dann herzlich empfangen und es ging wieder in einem großem Menschenzug zur Kirche.
In der Kirche angekommen musste sich die Likedeeler trennen, da es nicht genug Plätze gab. Einige von uns mussten stehen, einige andere saßen auf dem Boden. Der Gottesdienst war dieses Jahr wieder sehr intressant, wie ich finde. Das Friedenslicht wird dieses Jahr zum 15.Mal von den Pfadfindern übergeben.
Nachdem Gottesdienst strömten natürlich wieder alle Richtung Bahnhof und auch wir hatten Glück, wir erwischten unseren Zug! In Elmshorn angekommen stellten die Glückstädter und Kremper fest, dass wir noch eine Stunde Aufenthalt haben! Also was machen wir? Wir holen uns unser Abendbrot, richtig! Bei den Krempern gab es Döner, bzw. Pizza, wie bei den Glückstädtern!
Endlich kam unser Zug und wir fuhren gen Heimat. In Glückstadt machten wir dann mit allen den Abschlusskreis und dann kam der Regionalzug und wir fuhren nach Krempe.

Dieses Jahr hatten Jonas, Nöle und fiep das Friedenslicht!

Ich fand dieses Jahr, dass es ein gelungener Sonntag war! Schade nur, dass wieder einmal so ‚wenig‘ dabei waren. Ich finde, es sind immer die gleichen dabei, was schade ist. Trotzdem bringt es mir immer wieder viel Spaß mit dem Stamm Likedeeler unterwegs zu sein!

Mogge von der CPD Schönberg hat viele schöne Fotos gemacht, die findet ihr HIER. Dankeschön für den Link!

Piratenfest 2009

Ein Event folgt dem anderen an diesem Wochenende!

Nach der von übrigens allen bestandenen Tuchprüfung am Samstag haben wir heute, am Sonntag, unseren alljährlichen Stammesgeburtstag gefeiert.

Nach dem Abschiedsgottesdienst von Diakonin Silke Langkau in Kremperheide bei dem sich auch der ein oder andere Likedeeler blicken lassen hat, trafen wir uns vor der Kirche in Krempe, um gemeinsam ein wenig Spaß zu haben und natürlich die heiß ersehnten Tücher zu verleihen.

peter legt sein Versprechen ab

peter legt sein Versprechen ab

Los ging’s mit einer Partie Frisbee-Golf, bei dem die Mannschaften „Die Kampfkekse“ und „Die glitzernen Ponyameisen“ gegeneinander antraten. Ganz knapp konnten die Ponyameisen das Match mit einem Handycap von 12 zu 13 für sich gewinnen. Danach ging’s dann ans Futtern. Jeder hatte etwas Leckeres mitgebrach, sodass es ein üppiges Geburtstagsmahl gab. Natürlich durfte der Schokoladen-Geburtstagskuchen nicht fehlen!

Gut gestärkt konnten dann die Tücher an Ruth (Wölfling), Jonas und peter (Jungpfadfinder) und Pascal (Pfadfinder) verliehen werden. Emmy, Dana und Markus konnten trotz bestandener Prüfung ihre Tücher leider nicht entgegennehmen. (Aber das wird nachgeholt!) Nachdem alle ihr Versprechen abgelegt hatten, wurden ihnen die mit Wünschen versehenen Tücher verliehen. Das war ein wirklich schöner und feierlicher Moment! Jonas und peter tragen nun die allerersten Jungpfadfindertücher des Stammes!

Nur echt mit Paddel!

Nur echt mit Paddel!

Der Tag endete mit mehreren sportlichen Runden British Bulldog. Das Spiel ist trotz der Schrammen- und Blaue-Flecken-Quote irgendwie ziemlich beliebt in diesem Stamm. Schade, dass gottfried und ich nicht mitspielen konnten, weil wir invalide waren. Aber es war auch lustig, den anderen zuzusehen.

Nächstes Jahr gibt’s dann wieder ein ausgearbeitetes Konzept mit vielen Überraschungen, so wie im letzten Jahr. Ganz bestimmt!
Aber auch, wenn’s eher ein kurzer Stammesgeburtstag war, so hat mir der Nachmittag doch wirklich gefallen! Es macht einfach Spaß mit euch Zeit zu verbringen – ihr wisst ja:

Likedeeler rocken!

Fotos gibt’s HIER!

Tuchprüfung – Ihr habt’s hinter euch ;)

Heute haben sich insgesamt sieben Stammesmitglieder tuchprüfen lassen! Während Dana, Ruth und Emmy ihr bestes in den Wölflingsaufgaben taten, schlugen sich peter, Jonas und Markus mit den schon wesentlich komplexeren Jungpfadfinderprüfungen herum. Besonders stolz sind wir natürlich auf unseren DPSG-Import Pascal, der heute die Pfadfinderprüfung ablegte und nach fast zwei Stunden theoretischen Fragen auch endlich nach draußen kam, um auch seine praktischen Fähigkeiten unter Beweis zu stellen.

Dana bei der Station Natur und Umwelt

Dana bei der Station "Natur und Umwelt"

Alle haben ihr bestes gegeben und gezeigt, dass sie etwas drauf haben und dass sich die Gruppenstunden und Lager gelohnt haben. Morgen gibt’s die Ergebnisse beim Piratenfest und auch die Versprechensfeier und die Tuchverleihung finden morgen am Stammesgeburtstag statt.

Danken möchte ich an dieser Stelle Arne, Jana, Gina, fels, turtok, fiep, Svenja und Lea dafür, dass sie ihren Nachmittag geopfert haben und mit viel Geduld und Freundlichkeit auch das hinterletzte Wissen aus den Prüflingen gequetscht haben!

Fotos von diesem schönen Tag gibt’s HIER.

Mensch, wo bist du? – 32. Deutscher Evangelischer Kirchentag in Bremen

Mensch, wo bist du? – HIER bin ich (wieder!)

Wo ich war? – In Bremen beim 32. Deutschen Evangelischen Kirchentag, genau wie über 100.000 andere Besucher, zum Teil sogar aus Afrika und Amerika angereist. Vor zwei Jahren berichtete ich vom Kirchentag in Köln („Lebendig und kräftig und schärfer“) von allerlei interessanten Diskussionen, beeindruckenden Begegnungen und außergewöhnlichen Workshops. Das alles habe ich auch jetzt in Bremen erlebt, mit einem entscheidenden Unterschied: Statt einer Besucherkarte trug ich das Helfertuch!

Felsenheimer im strahlenden Sonnenschein

Felsenheimer im strahlenden Sonnenschein

Während die Jungpfadfinder Lea und Svenja leider noch nicht alt genug waren, um auch Helfer zu werden, und deswegen mit Rainer Jungnickel und dem Kirchenkreis Münsterdorf mit dem Bus nach Bremen fuhren, war ich mit der VCP (Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder) Delegation des Landes Schleswig-Holstein unterwegs: 50 topmotivierte Pfadfinder aus dem ganzen Bundesland und wir Likedeeler (Felsenheimer, Hanna, Crest, Liesbeth und ich) mitten unter ihnen.

Kirchentag aus einer ganz neuen Sicht

Im Gegensatz zu den Besuchern mussten wir Helfer schon am Dienstag anreisen, um die Helfertücher, die Ausweise, das Helfer-T-Shirt und sämtliche Instruktionen zu bekommen und uns einen Überblick über das Gelände zu verschaffen, damit wir später auch anderen Leuten den Weg weisen konnten. Untergebracht wurden wir in einer großen Schule, die VCPer aus ganz Deutschland beherbergte – neue Bekanntschaften ließen sich also gar nicht vermeiden! Vielleicht klingt es für Sie eher spartanisch, wenn ich davon erzähle, dass wir mit Isomatten und Schlafsäcken auf dem Boden schliefen – jeweils 25 Leute in einem Klassenraum – aber Sie glauben gar nicht, wie wundervoll erholsam so eine Schlafstätte sein kann, wenn man mehr 17 Stunden auf den Beinen war. Wir Schleswig-Holsteiner wurden für den AWD-Dome, der größten Halle auf dem Messegelände, eingeteilt. Unsere Aufgaben waren z.B. die Einlasskontrollen, Absperrungen von Sicherheitsbereichen, Umleiten von Menschenmassen und auch das „Halle überfüllt“-Schildhochhalten. Man kommt sich schon sehr lustig vor, wenn mehr als 8000 Leute zum Klezmer-Konzert von Feitmann in den AWD-Dome strömen und man drei Stunden lang nichts anderes sagt als: „Der Südrang 1 ist leider belegt, bitte weichen Sie auf die Nordränge aus. Bitte alle nach Nord. Auf den Nordrängen sind noch Plätze frei! Bitte alle nach Nord!“ Zwischendurch hat man allerlei Fragen zu beantworten. Noch nie habe ich so vielen Menschen gesagt, wo sie langgehen sollten, um zu Halle 7 oder aber zum Überseehafen zu gelangen. Auch Fragen zum Programm wurden oft gestellt: „Wo findet das Konzert der Münchener Gospelchöre statt?“ Bei solchen Fragen musste ich meist passen: Ich kann leider die 3000 Veranstaltungen, die über die Tage hinweg verteilt stattfinden, nicht auswendig.

Liesbeth beim Schalverspenden

Liesbeth beim Schalverspenden

Bremen trägt Blau!

Am „Abend der Begegnung“, Donnerstag, als alle Besucher anreisten, bekamen wir eine sehr spezielle Aufgabe: Kirchentagstücher verspenden. Das bedeutet, dass man sich mit hunderten Tüchern ausrüstet, aus ihnen ein möglichst kreatives und praktisches Outfit bastelt (besonders beliebt war der Kirchentagsschal-Hularock und auch das Kopfband), eine Sammeldose in die Hand bekommt und auf der Straße möglichst viele Schals zu verkaufen. Dazu muss natürlich gesagt sein, dass dieser Kirchentagsschal (dieses Jahr blassblau) eine lange Tradition hat und für viele Besucher einfach dazugehört. Nun, das Schalverspenden kann man langweilig gestalten, indem man einfach am Straßenrand steht und auf Kunden wartet. Man kann allerdings auch mit Werbesprüchen wie „Bremen trägt blau!“, „Blau steht jedem und ist total im Trend!“, „Schal macht schlau!“ und „Blau würde perfekt zu ihrem Oberteil passen!“ die Zielgruppe ansprechen. Später, als die meisten Besucher schon versorgt waren, kam dann noch der Spruch „Der Trend geht zum Zweit-Schal!“ auf. Der Abend war zwar amüsant, aber ehrlich gesagt war ich froh, die nächsten Tage fest im AWD-Dome eingespannt zu sein.

Die Promis zum Greifen nah!

Ein besonderes Highlight war natürlich der Besuch unserer Bundeskanzlerin Angela Merkel. Zwar kann man als Helfer nie die Aktionen besuchen, für die man sich interessiert, weil sie meistens mit den Arbeitszeiten kollidieren, aber wenn man etwas erlebt, dann auch hautnah. Helmut Schmidt und auch Wolfgang Schäuble, mit dem ich mich über das Wetter unterhielt, waren für uns weitere interessante Begegnungen.

Verhungert sind wir nicht 😉

Versorgt wurden wir übrigens bestens: Wir erhielten bereits bei unserer Ankunft Essensmarken, die wir jeden Tag bei einer zentralen Speisehalle einlösen konnten. Während die Schlange manchmal ziemlich lang war, hatte ich als Vegetarier und damit Mitglied einer eindeutigen Minderheit, gute Karten: Ich hatte mein Essen immer besonders schnell! Wenn wir unabdingbar in unserem Einsatz waren, z.B. bei Angela Merkels Besuch, gab’s tolle Lunchtüten und an jeder Ecke frisches Obst und Getränke. Als Ruhestätte wurde uns sogar eine Helferkneipe eingerichtet, in der wir für wenig Geld Snacks erwerben oder einfach nur abschalten konnten.

Die einzige Aktion, bei der ich wirklich hautnah dabei war, war der VCP-Gottesdienst auf dem Beck’s-Schiff (bekannt aus der Werbung). Schade war, dass alle Pfadfinder eingeladen waren, aber nur ein kleiner Teil wirklich auf dem Schiff einen Platz fand. Unsere Landesbischöfin Maria Jepsen allerdings schien von uns überzeugt zu sein.

Am Hafen

Am Hafen

Anstrengend aber auch schön…

Überhaupt war es immer schön, wenn man ein persönliches Danke von den Besuchern bekam. Es ist wirklich anstrengend, morgens um 6 Uhr aufzustehen, um 8 Uhr am Einsatzort zu sein und dort auch bis 22 Uhr zu bleiben. Und wir tun das freiwillig, wir bekommen kein Geld dafür, alles ist ehrenamtlich. Die Hallenleiter, die im ständigen Funkkontakt miteinander waren, um die Sicherheit im Dome zu gewährleisten, waren zum Teil noch länger im Einsatz. Viele Besucher wussten das zu schätzen und waren nett und verständnisvoll. „Mensch, wo bist du?“ musste ich mich nur fragen, wenn ich auf die weniger verständnisvollen Besucher traf: Sie konnten es nicht nachvollziehen, dass es wichtig ist, z.B. die Rettungswege frei zu halten oder dass eine Halle irgendwann überfüllt ist und deswegen keine Besucher mehr aufnehmen kann. Wenn eine Treppe abgesperrt ist, dann hat das seinen Grund, oder wenn wir sagen, dass die Süd-Ränge voll sind, dann wollen wir doch nichts Böses, im Gegenteil: Wir wollen Schlimmes vermeiden!

Abschlussgottesdienst mit Riesenballons

Amüsant war auch die Begegnung mit den stickstoffgefüllten Riesenballons, die für den Abschlussgottesdienst vorbereitet wurden. Jeder Helfer bekam einen riesigen Luftballon mit Stickstoff in die Hand gedrückt, welchen er dann an einer Kirchentagsflagge mit der Aufschrift „Hier und jetzt!“ befestigen sollte. Der Gottesdienst war in drei Phasen eingeteilt, die jeweils durch verschiedenfarbige Ballons symbolisiert wurden.

Mensch, wo bist du? – Nächstes Mal bestimmt wieder dabei!

Insgesamt war mein Eindruck dieses Jahr positiv. Ich habe das Gefühl, nicht so viel vom spirituellen Kirchentagsgefühl, das sich durch die Teilnahme an verschiedenen Aktionen ausbreitet, mitbekommen zu haben, aber das Helfen hat mir auch sehr viel Spaß gemacht. Die Zusammenarbeit der ganzen Pfadfinder, obwohl man sich nicht kennt und vielleicht anderen Verbänden angehört, war beeindruckend. Auch die Singerunde von mehr als 200 Pfadfindern, die eines Nachts stattfand, entschädigte sämtlichen Aufwand. Ich kann nicht sagen, was ich schöner fand: Das Besucher- oder das Helfersein.

Ich denke, dieser Kirchentag wird nicht nur den Bremern noch lange im Gedächtnis bleiben, sondern auch den Teilnehmern!

„Mensch, wo bist du?“ Die Antwort war und ist ganz klar: HIER!

BILDER GIBT’S HIER

Mensch, wo bist du? – HIER sind wir (wieder)!

Uff, da sind wir also wieder. Mittlerweile dürften alle geduscht und schon die ein oder andere Stunde Schlaf nachgeholt haben. Liesbeth, Crest, Hannali, Felsenheimer und ich (Janika) sind aus Bremen vom 32. Evangelischen Kirchentag zurück und ich kann euch sagen: Ja, es hatte sich wieder gelohnt. Zwar war dieses Mal als Helfer alles anders als als Besucher, aber aufregend war es allemal.

„Unser“ Territorium, der AWD-Dome, insbesondere später S1, brachte einiges an Aufgaben mit sich: Leute von A nach B schicken, Wegweisungen, Programmhinweise, „Halle überfüllt“ Schilder, Funkkontakt mit der Hallenleitung, Einlasskontrolle, Promi-zur-Tür-Bringen, Eingänge sperren, Umleitungen bauen, … Über zu wenig Arbeit konnten wir uns bei unserer 15 Stundenschicht absolut nicht beschweren.

Aber neben der anstrengenden Arbeit gab’s auch die schönen Seiten des Kirchentages, auch wenn wir so rein gar nichts vom Programm mitbekommen haben: Mit Schäuble über’s Wetter reden und Angela Merkel Tschüß sagen, tolle Begegnungen mit interessanten Menschen, ab und zu mal ein ehrlich gemeintes „Danke für eure Dienste!“, ein Lächeln, das gute Essen in der Postverteilhalle, nette Mitarbeiter, andere Pfadis kennenlernen, Free Hugs (Umarmungen für lau 😉 ), … Einfach klasse.

Der AWD-Dome war hauptsächlich unser Arbeitsplatz

Der AWD-Dome war hauptsächlich unser Arbeitsplatz

Bis unsere Berichterstattung online kommt, sind hier schon einmal ein paar Impressionen:

Fotostrecken

Videos

Ein paar Fotos auf der DEKT-Page

Noch mehr Fotos

Lauda To Si- Video im Bremer Bahnhof

VCP.de über den Jubiläumsgottesdienst auf der Alexander Von Humboldt

Auch auf unserem Blog und im VCP-SH Bilderarchiv gibt’s bald ein paar Impressionen.

Aber erst einmal brauch ich jetzt Schlaf!

Gut Pfad,

Janika

Bericht vom Weltgebetstag

Der Weltgebetstag war echt in Ordnung (vorallem der grüne Nachtisch!).Zuerst hatten wir ziemliche Schwierigkeiten, weil einige ihren Text für das Anspiel nicht konnten, aber der wurde dann doch noch rechtzeitig zum Auftritt gelernt, und da wir ziemlich zum Schluss dran kamen, war dies auch nicht so schwer.

Auf jeden Fall hat alles super geklappt und die Rasseln und Schellen, die wir gebaut hatten, kamen während der Lieder auch gut zum Einsatz. Einige Frauen aus der Gemeinde hatten Dialoge vorbereitet und einen schönen Altar aufgebaut. Es gab sogar eine kleine Tanzeinlage! Arne hat mit der Trommel zum Gebet aufgerufen, was mal was anderes war als die Orgelklänge.

Am Ende gab’s noch Essen nach papua-neuginesischen Rezepten (z.B. grüner Schwabbel-Nachtisch! Ich mein das ernst, der hat gut geschmeckt! Gina kann’s bezeugen!)
Es war wirklich sehr nett und für jeden, der nicht dabei war, tut’s mir wirklich leid!

Gut Pfad,

Lea (Arrakis)