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Friedenslicht 2014

Was ein Abenteuer das wieder war…
Von Krempe aus ging es (das erste mal mit der Nordbahn) nach Kiel.
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Dort haben wir dann mit über 200 anderen Pfadfinderinnen und Pfadfindern wie jedes Jahr das Friedenslicht aus Bethlehem abgeholt, und obwohl der Zug mit dem Licht eine Stunde später gekommen ist, war es ein toller Tag.

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Hajk der Sippe Black Pearl

Ein Hajk. Vielleicht sollte ich erstmal erklären, was das überhaupt ist.
Es gibt mehrere Definitionen des Ganzen, z.B. eine Wanderung, bei der man bestimmte Aufgaben erfüllen muss oder bei der man durch ziehen von Richtungskarten den Weg bestimmt. In unserem Fall haben wir allerdings beschlossen, uns ein Ziel zu setzten und da dann innerhalb von vier Tagen hin zu laufen.

Wir, das heisst: Die Sippenmitglieder Bea, Nico, shanty und Ruth, plus dem Rover crest. Da ist dann zuerst eher Organisation gefragt. Von wo laufen wir los? Wo soll’s hingehen? Was essen wir? Doch nachdem wir uns darauf geeinigt hatten, mit der Bahn nach Neumünster zu fahren und dann zu Fuß weiter nach Kiel zu latschen ging es am 24.07.2013 um 9.30 Uhr los. Rucksäcke wurden gepackt und das Material für die nächsten Tage verteilt. Und schon ging es raus aus unserem Territorium und ab in die Wildnis!

Ein Bild unserer Karte :D

Ein Bild unserer Karte

Nachdem wir in Neumünster einkaufen waren, sind wir mit Karte und Kompass bewaffnet zu Fuß immer weiter nach Norden. Gegen Abend ging es darum, eine Unterkunft zu finden und in dem kleinen Ort Einfeld hatten wir dann Glück. Ein kleiner Reiterhof konnte sich erbarmen uns unser Lager aufschlagen zu lassen und so bauten wir unsere Eigenkonstruktion von Zelt, für die wir bis zu diesem Moment noch keinen Namen gefunden hatten, auf, und ließen die ersten Eindrücke unseres ersten Tages dieser Fahrt Revue passieren. Fazit: So kann es weitergehen!
Doch leider waren wir bei der Planung etwas nachlässig was den Gaskocher anging und hatten keine passende Gaskartusche dabei, was einigen von uns erst später mitbekamen, genauso wie die Tatsache, dass es regnete (“Was?? Es regnet?”) ;D
Aber hart im nehmen, wie wir nun mal sind, gaben wir uns auch mit Käsebrot zufrieden und ließen die Packung Nudeln mit passierten Tomaten erstmal im Rucksack.
Am nächsten Morgen ging es dann weiter und im Nachhinein trifft wohl der Liedtext des Pfadfinderliedes “Nordwärts, nordwärts” am besten auf den Tag zu. Wir wateten durch Moor und Sümpfe und da wir uns in der Geest befanden waren die Hügel für uns schon fast wie Berge. Abends „legten wir uns zur Ruh’, nachdem die Klampfen leis’ erklungen“ waren.

Doch lassen wir die Metaphern und Parallen mal beiseite: Gegen Mittag waren wir dann schon in Bordesholm, wo wir das Gas-Problem lösten und mit einem Eis in der Hand Pause machten. Dann sind wir vielleicht einen knappen Kilometer gelaufen und haben schon wieder pausiert. Schließlich ist bei der Mittagshitze selbst schlafen anstrengend! Nachmittags ging es ab auf den Eidertalwanderweg. Wir hatten noch viel Zeit und waren höchst motiviert. Also mal eben ca. 100 Meter durch den Fluss waten! 😀
Das klingt vielleicht wenig, aber eins ist sicher: mit Gepäck auf dem Rücken barfuß über Steine zu laufen ist schwieriger als man denkt. Aber auch deutlich lustiger als es sich anhört!

Ein Wunder, dass niemand von uns umgekippt ist :D

Ein Wunder, dass niemand von uns umgekippt ist 😀

Danach fanden wir auch schon einen tollen Schlafplatz in Techelsdorf, wo wir noch einen tollen Tag bei Lagerfeuer und Gesang ausklingen ließen.
Der dritte Tag begann etwas später als der zweite. Wir liefen nach Flintbek, kauften unser neues Lieblingsgericht (Nudeln mit passierten Tomaten) und weiter ging es an der Eider entlang.
Mittagspause, in der wir ein bisschen rum geplanscht haben und Nico die allgemeine Stöckerschlacht angefangen hat (Du wirst NIEMALS gewinnen!!! :P), Lagersuche, Lagerfindung, Kochen, Essen etc pp.

In der letzten Nacht auf einer Pferdewiese kam uns auch einer unserer tierischen Mitbewohner besuchen und hat mal am Essen geschnuppert.  Außerdem kam uns DIE Namensidee für unsere Zeltkonstruktion. Diese Art von Lagerbau heißt ab dem 26.07.2013 nämlich: Umpa Lumpa!
Und obwohl wir alle geschwitzt haben wie die Schlümpfe hatten wir dann noch viel Spaß bei unseren “Scheiß” Gesprächen.
Unser letzter ganzer Tag bestand dann darin die paar Kilometer von Molfsee nach Kiel zu laufen und unseren Pfadfinderfreunden navi und moi als erstes die ganzen Geschichten zu erzählen.
Gemeinsam haben wir dann Munchkin gespielt, Pizza gegessen und die ersten Vorzüge der Zivilisation genossen. So lagen wir Nachts z.B. nicht in Erdlöchern oder wurden von den Mücken aufgefressen, sondern hatten einen schönen, ebenen, sauberen Holzboden als Untergrund.
Morgens dann mit dem Bus zum Kieler Hauptbahnhof und zurück nach Krempe.

Und obwohl wir echt tolle vier Tage erlebt haben, tut es auch immer gut wieder zuhause zu sein, bei seiner eigenen Dusche und dem eigenen Bett.
Zumindest für einen Tag. Eigentlich könnte ich nämlich schon wieder los… 😀

Friedenslicht 2009

Das Friedenslicht 2009 ist gelaufen! Hier findet ihr ein paar Fotos und Links zum Friedenslicht, unter anderem auch über nöle, die ja in Wien das Licht abgeholt hat!

nöle in den SHZ

nochmal nöle

Und hier ein Bericht von maffin (Sippe Arrakis):
Dieses Jahr holten wir das Friedenslicht am 13.12.2009 aus Kiel ab. Wieder ein Sonntag. Wir trafen uns gegen 12:15 am Bahnhof von Krempe.
Mitgefahren sind: Vanessa, fiep, mulli, Ruth, Sylvia, Jonas, peter, gottfried und maffin.
Dieses Jahr wollten wir mit den Pfadis aus Elmshorn und Glückstadt zusammen fahren.
Übrings holte dieses Jahr ein Likedeeler das Friedenslicht direkt aus Wien! Nöle erklärte sich bereit, diesen Weg auf sich zu nehmen.
Wir trafen die Glückstädter, als wir in Elmshorn ankamen und entschlossen uns, uns noch ein wenig in die Stadt zu ‚verkriechen‘, denn wir hatten noch fast ’ne Stunde Aufenthalt.
Wir gingen direkt auf den Weihnachtsmarkt und sahen uns da ein wenig um. Wir entdecken einen Gemeindepfadfinderstand. Wir versteckten unsere Kluften und Tücher und stellten uns demonstrativ vor den Stand und lasen die schönen beschrifteten Bilder, was die denn alles machen würden. Irgendwie intressierten die das nicht so wirklich, wenn 20 versteckte Pfadfinder/innen vor ihrem Stand stehen. Also gingen wir weiter Richtung Spielplatz. Dort hatten dann alle ihren Spaß. Einige aßen dann noch ein Eis und wir gingen gemütlich zurück zum Bahnhof, wo wir dann auf die Elmshorner Pfadfinder trafen.
Irgendwann stiegen wir dann in den Friedenslichtzug ein, der ziemlich überfüllt war mit Pfadfindern aus sämtlichen Bünden. In Kiel wurden wir dann herzlich empfangen und es ging wieder in einem großem Menschenzug zur Kirche.
In der Kirche angekommen musste sich die Likedeeler trennen, da es nicht genug Plätze gab. Einige von uns mussten stehen, einige andere saßen auf dem Boden. Der Gottesdienst war dieses Jahr wieder sehr intressant, wie ich finde. Das Friedenslicht wird dieses Jahr zum 15.Mal von den Pfadfindern übergeben.
Nachdem Gottesdienst strömten natürlich wieder alle Richtung Bahnhof und auch wir hatten Glück, wir erwischten unseren Zug! In Elmshorn angekommen stellten die Glückstädter und Kremper fest, dass wir noch eine Stunde Aufenthalt haben! Also was machen wir? Wir holen uns unser Abendbrot, richtig! Bei den Krempern gab es Döner, bzw. Pizza, wie bei den Glückstädtern!
Endlich kam unser Zug und wir fuhren gen Heimat. In Glückstadt machten wir dann mit allen den Abschlusskreis und dann kam der Regionalzug und wir fuhren nach Krempe.

Dieses Jahr hatten Jonas, Nöle und fiep das Friedenslicht!

Ich fand dieses Jahr, dass es ein gelungener Sonntag war! Schade nur, dass wieder einmal so ‚wenig‘ dabei waren. Ich finde, es sind immer die gleichen dabei, was schade ist. Trotzdem bringt es mir immer wieder viel Spaß mit dem Stamm Likedeeler unterwegs zu sein!

Mogge von der CPD Schönberg hat viele schöne Fotos gemacht, die findet ihr HIER. Dankeschön für den Link!