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Allzeit Bereit auf dem Pfila 2015!

Rund zum Thema „Allzeit Bereit!“ konnten wir auf dem diesjährigen Pfingstlager in Tydal unsere Pfaditechnicken ausbessern und erweitern.

Ja so funktioniert das.

Ja so funktioniert das.

Ganz 100% Pfadi konnte man bei Workshops seinen eigenen Kompass bauen, lernen welche Pflanzen essbar sind oder der eigenen Kreativität beim Entwerfen von diversen Lagerbauten freien Lauf lassen.
Logischerweise gab es alles, was zu einem richtigen Pfadfinderlager dazu gehört. Geländespiele für alle Alterklassen, stimmungsvolle Singerunden, neue Freundschaften und vieles mehr.

...und auch gewaschen wurde sich!

…und auch gewaschen wurde sich!

Außerdem hatten wir dieses Jahr gleich zwei Gaststämme bei uns auf dem Lagerplatz dabei!

Zum einen war da Julian von Steve Biko, der auch für uns gekocht hat. Und zwar VEGAN! Könnt ihr euch das vorstellen bei unserem Haufen?!?
Aber auch die Warnemünder Wölfe waren mit dabei und wir haben uns sehr gefreut, diesen Stamm und seine ganz eigenen Traditionen kennenlernen zu dürfen.

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Apropos Traditionen: Es gab endlich wieder ein Schubkarrenrennen! Dieses Jahr auch mit einem kleinen Schönheitswettbewerb gekoppelt. Die schönste Schubkarre hatten wir mit unserer Schildkröte zwar nicht…aber die Schnellste!
Mit Crest und Linus am „Steuer“ und mir in dem Gefährt haben wir, nicht ohne durch die kalte Treene zu müssen und fast an Süßigkeiten zu ersticken, den Sieg nach Krempe geholt! Auf jeden Fall einer der tollsten Momente des Lagers, auch wenn jetzt wohl keiner von uns jemals wieder einen Schokokuss essen wird…

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Neben so viel Action wurde es aber auch besinnlich als acht Leuten beim Stammesabend ihre Tücher verliehen bekamen. Es ist immer wieder schön zu sehen, wie neue Mitglieder entgültig in unseren Stamm aufgenommen werden, doch dieses Jahr haben wir noch eine andere Feststellung gemacht: Die Gründungsgeneration wird ALT! Gleich zwei lila Halstücher haben wir verliehen… more to come.

Das letzte Highlight war der Pfingstgottesdienst zum Thema „Versprechen“. und natürlich der Singewettstreit, bei dem shanty wieder, trotz Halsschmerzen, teilgenommen hat. Und das war’s dann auch schon wieder (hier in der Kurzfassung). Die nächsten Tage dürften wir wohl alle durchgeschlafen haben. Am liebsten ja eh bis zum nächsten Mal 😀

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Pfingstlager 2014 – in der Zauberschule

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Hokus,Pokus und Fidibus! Ganz nach dem Motto waren wir letztes Wochenende auf dem diesjährigen Pfingstlager in Tydal mit rund 700 Teilnehmenden.

Da kommen alle zusammen. Alt, jung, erfahren oder Quereinsteiger aus ganz Schleswig-Holstein treffen sich um ein paar tolle Tage miteinander zu verbringen. Das Thema lautete „Zauberschule Treenenstein“, weshalb wir alle so verrückt wie möglich rumgelaufen sind und uns gegenseitig verhext haben.

Ein 1, 90 Meter groß Kerl im Rock, der munter durch die Gegend tanzt, war nur für wenige etwas Besonderes. Doch großes Entsetzen kam auf, als die Magier vom Zabereiministerium auftauchten und unsere Schule schließen wollten. Im Laufe der Tage mussten wir diese dann davon überzeugen, wie toll dieser Ort für wissbegierige, junge Zauberer wie uns doch ist.

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Wir hatten Unterricht, in dem uns die mysteriöse Hellseherin crestina die Zukunft mithilfe von Gummibärchen las, oder wir den Blütenschleim der blauen Mondblume extrahiert haben. Auch unsere Besen kamen nicht zu kurz, und am Ende war jeder mit einem bunten Exemplar beim Quidditchturnier unterwegs. Ganz besonders überzeugt hat dabei der „Rainbow Warrior 123“.

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Während die Pfadfinderstufe tagsüber damit beschäftigt war, das Ministerium dazu zu bewegen, die Schule nicht zu schließen, versuchten die Ranger und Rover nachts den illegalen Schmuggel mit Zauberwesen in den Griff zu bekommen, die wohl teilweise von den Wölflingen entworfen worden waren.

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Natürlich hat unser Stamm auch wieder am legendären Bannerklau teilgenommen und ganz ohne Zauberei den Banner der Falken aus Leck erobert und ihn gegen einen Flauschiball eingetauscht.

Die Weißen Haie haben beim gemütlichen Stammesabend ihre Jungpfadfindertücher verliehen bekommen und starten jetzt in einen neuen Abschnitt ihres Pfadfinderlebens. Ein ereignisreiches Lager, nicht zuletzt weil Bea, Nico und Ruth getauft wurden. Unsere Lebensmittelfarbe liebende Bea heißt jetzt smrf, der Nussliebhaber wurde auf skrät getauft und ich habe bei meinem Sprung ins Wasser direkt dem Spitznamen knax alle Ehre gemacht.

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Am Sonntag fand dann auch noch ein Pfingstgottesdienst statt, bei dem zwei junge Pfadfinder (christlich) getauft wurden. Außerdem haben wieder viele begabte Leute beim Talentwettbewerb mitgemacht, so auch unsere Lieblingssängerin shanty. Gemeinsam mit einigen anderen Pfadis hat sie ihr Cover von „I see fire“ zum Besten gegeben.

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Montag war die Stimmung leider nicht mehr so gut. Aber das lag nicht daran, dass das Programm oder die Leute nicht toll waren, sondern an der Tatsache, dass wir wieder nach hause mussten. Niemand wollte gerne gehen, aber nach dem Abschlusskreis mit all unseren Freunden der letzten Tage war es Zeit für den Abschied.

Die letzten Sachen wurden verladen, unser Zeltplatz von der technischen Lagerleitung abgenommen und jeder bekam sein Badge zu diesem Pfingstlager. Eine tolle Erinnerung, doch jeder denkt jetzt schon an nächstes Jahr. Denn dieses Wochenende ist immer wieder ein Highlight der Pfadfinderei.

 

Wer das Pfingstlager 2011 verpasst hat, …

hat wirklich was verpasst! 🙂

Dank des Vortrupps (Pascal, crest und peter), der unseren genialen Lagerplatz (umrundet von Bäumen) schon mit einer Theaterjurte mit Ausguck und einer Feuerkreis aus Bänken eingerichtet hatte, mussten bei unserer Ankunft am Freitag wirklich nur noch die Sippe Black Pearl und die Wölflinge (natürlich mit Hilfe von den anderen) ihre Kothen aufbauen – und dann konnte das Lager beginnen!

Für die Wölflinge stand gleich freitagabend noch eine Tuchprüfung auf dem Programm – die sie allerdings gar nicht als solche bemerkt haben! Bei einem Spaziergang wurde alles Prüfungsrelevante abgefragt und siehe da: es haben alle bestanden!

Am Samstag fand die offizielle Lagereröffnung mit dem Lagerschlager und einem ersten Anspiel statt. „Die Pfadis rasen durch den Wald und dabei wird die Pizza kalt….“ Wir erfuhren, warum das Motto des Lagers „La famiglia“ lautete: Der Boss unseres Pizzaimperiums war gestorben und nun suchte die trauernde Witwe zusammen mit dem Verwalter einen Nachfolger für ihn, denn sonst würde ja die ganze Pizzafirma untergehen! Dafür sollten die einzelnen Clans gegeneinander antreten und um die Nachfolge kämpfen. Unser Clan, die Montebello, waren natürlich topmotiviert!

Dann ging’s los mit dem Stammesspeeddating. Dabei sind die Jungpfadfinder und Wölflinge von Stamm zu Stamm gegangen und mussten verschiedene Aufgaben erledigen, um Pizzastücke zu bekommen. Unsere Stammesaufgabe war, in einer Minute möglichst viele Schnurrbart-Arten zu nennen. Kreative Ideen wie „Milchbart“ waren dabei lieber akzeptiert, als z.B. der erfundene „Augenbrauenbart“ 😀

Nachmittags trat unser Schubkarrenteam bestehend aus crest, Pascal und peter mit Liekendeeler II beim traditionellen Schubkarrenrennen an. Dabei ging’s diesmal nicht nur über Stock und Stein, sondern auch durch die Treene durch!!! Den Sieg konnten wir leider nicht für uns verbuchen, dafür aber den 3. Platz. Eins steht fest: Der Liekendeeler muss weiter getunt werden! 🙂

Den Abend verbrachten wir mit Toben und Singen, weil wir auf die Dunkelheit gewartet haben. Mit Fackeln brachen wir dann zum Treeneufer auf, um dort die Tuchverleihung stattfinden zu lassen. Nachdem sie ihre Versprechen abgelegt hatten, verlieh crest Wölflingshalstücher an Mia, Hannah, Jannek, Finja und Jana – die allesamt ihre Prüfung bestanden hatten. Das Jungpfadfinderhalstuch mit dem hellgrünen Streifen wurde Bea verliehen, die schon im Februar an der Prüfung teilgenommen hatte. Und zwei Erwachsenenhalstücher, mit lilafarbenem Rand, wurden an die „alten Säcke“ navi und fiep verliehen, die ihr letztes Pfadfinderversprechen ablegten. Mit Tschai, von maffin beschworen, endete der Abend und alle gingen erschöpft schlafen.

Am Sonntag fand der Pfingstlagergottesdienst statt, bei dem auch zwei Mädchen getauft wurden. Für die Pfadfinder und Wölflinge ging’s dann los zum Geländespiel bzw. zu den Wölflingsspielen. Aufgabe der Pfadfinder war es, Zutaten zu ersteigern, Pizzen nach Rezept zu backen und diese dann als Bestellung an die Pizzazentrale zu liefern und dabei Punkte zu erhalten – und der Nachfolge des Pizzaimperiums einen kleinen Schritt näher zu kommen. Alle Wölflinge des Landes konnten sich derweilen bei verschiedenen Spielen austoben.

Abends gingen wir dann in die Oper. Alle durften sich im Vorwege anmelden, wenn sie etwas dazu beitragen wollten. Und die Likedeeler waren natürlich wieder dabei! In der Kategorie Jungpfadfinder sang unsere Sippe Black Pearl das Lied „Welle wogte“, fels sang für die Ranger/Rover und auch ihr Freund Sören war dabei – und siegte in dieser Kategorie!!

Hocherfreut äußerte sich dann auch noch die Witwe des verstorbenen Mafiabosses über die Nachfolge. Ihr Berater (der übrigens immer ein Kaninchen dabei hatte, welches bei uns gewohnt hat!) schlug vor, dass sich die Familienzweige am besten zusammentun sollten, damit alle Bereiche des Imperiums mit Spezialisten besetzt wären und weil man natürlich gemeinsam viel mehr erreicht als alleine. Das war doch mal ein guter Kompromiss!

Am Montag ging’s dann nach dem Abbau unseres Lagers und dem großen Abschlusskreis wieder Richtung Heimat…

 

Beim Stamm Astrid Lindgren gibt’s übrigens tolle Fotos anzusehen 🙂

Pfadiade – Ein olympisches Pfingstlager

Das traditionelle Landespfingstlager des VCP-SH fand dieses Jahr auf dem Zeltplatz Tydal in der Nähe von Tarp statt. Mit 19 Likedeelern und unserem Gast Anka aus Glückstadt, nahmen wir nun zum zweiten Mal an diesem großen Event mit über 500 Pfadfindern teil.

Freitag, 29.05.09

Wir trafen uns um 15:30 Uhr an St. Peter, um in Fahrgemeinschaften mit unterstützung von fleißigen Mamis und Papis zum Zeltplatz aufzubrechen. Da leider die Autobahnabfahrt Tarp gesperrt war, dauerte das alles ein wenig länger. Ich hab mir übrigens so einen Namen eingehandelt, den ich wohl nur schwer wieder loswerde. Fieps (Hanna) Navi wollte uns stetig auf die Autobahn schicken, obwohl wir dort wie gesagt nicht langfahren konnten. Nach einiger Zeit war ich dann so genervt von der Situation, dass ich anfing, fiep einfach nach Karte zu lotsen. Als wir dann endlich auf den Parkplatz fuhren, rief ich überglücklich: „Leute, wir haben’s. Nennt mich Navi!“ Ja, toll. Und das taten dann auch viele.

Lea mit unserem Beil: Likendeeler III

Lea mit unserem Beil: Likendeeler III

Pascal und crest hatten glücklicherweise schon Donnerstag unsere Kothe und Jurte aufgebaut, sodass jetzt nur noch eine Kothe errichtet werden musste. Das Material dazu lieh uns der Stamm Elsmhorn (corny und Rainer), die sich mit uns einen Lagerplatz teilten.
Nachdem die Kothen von Wölflingen und Jungpfadfindern und die Jurte von Pfadfindern und R/R bezogen worden war, gab es das erste Abendessen und natürlich den Begrüßungsabend. Folke (Leck, „Die Falken“), der die Lagerleitung machte, brachte uns den Lagerschlager bei und erklärte uns das Programm: Es würde eine Pfadiade für die unterschiedlichen Stufen geben, einen Tschaipfad, den Offenen Topf und natürlich den Singewettstreit und das Schubkarrenrennen, an dem wir mit unserem getunten Modell teilnahmen. Zum Bannerklauen meldeten sich neben unserem leider nur die Stämme Ansgar und St. Michael, sodass Aktionen dahingehend eher ausblieben. Eine Nachtwache sollte es trotzdem geben – die anderen gingen schlafen.

Samstag, 30.05.09

Dieser Tag sollte unser Tag werden! Zwar nahmen wir nicht an der Pfadiade der Ranger und Rover teil, aber wir halfen beim Wettsägen und auch beim Historischen Quiz „Anno domine“, bei dem wirklich krasse Fragen gestellt wurden. Wisst ihr auf Anhieb, wann der Prager Fenstersturz war oder wann die Pyramiden von Gizeh erbaut wurden? Die Antworten zur letzten Frage, nämlich wann die Pfadfinderei gegründet worden sei, schockierten mich allerdings: von 1800 bis 2002 war so ziemlich alles dabei.

Frühsport zum Wachwerden: Up&Down

Frühsport zum Wachwerden: Up&Down

Sicherlich: Viele wussten die richtige Antwort (1907), andere trugen den Jubiläumsaufnäher auf der Brust und schrieben bei der Antwort 2002. Im Lager liefen derweilen die Vorbereitungen für unsere Teilnahme am Schubkarrenrennen. Unsere Karre war dieses Jahr gepimpt wie noch nie: Die Schale wurde für besseren Schubkomfort umgedreht, es wurden zwei Gurte angebaut und unten eine Fußstange angeschweißt. Auf den Namen „Likendeeler II“ getauft, nahmen Felsenheimer, Liesbeth und crest teil und konnten sich in der Vorrunde durch absolut geniales Fahrverhalten für das Finale qualifizieren. Besonders ausgeklügelt war unser System, um über die Heuballenbarrikade zu gelangen: Während alle anderen Teams ihre Fahrer in der Schubkarre ausstiegen ließen und die Schubkarre gemeinsam hinüberhoben, wurde Liesbeth einfach übergekippt und lief schildkrötengleich mit der angegurteten Schubkarre über die Strohballen.

Unser Schubkarren-Team mit Likendeeler II

Unser Schubkarren-Team mit Likendeeler II

Das sicherte uns im Finale dann auch einen grandiosen dritten Platz hinter St. Michael und Die Falken. Nächstes Jahr wollen wir dann natürlich mit weiteren Verbesserungen, die wir hier nicht nennen werden, den Sieg! Es stand schon fest, dass wir Hanna auf fiep taufen würden, aber Liesbeth hatte sich durch ihre Krabbeltechnik auch einen Fahrtennamen verdient. Aber ich will noch nicht zu viel verraten.

Trotz des Schubkarrenerfolgs und guter Stimmung im Stamm fand ich den Samstag nicht sonderlich spannend und ich trauerte schon der Action des vergangenen Jahres hinterher („Mittelalter“). Die Jungen von Mori versüßten uns aber den Tag mit ihren Bannerklauaktionen – obwohl sie offiziell nicht teilnahmen. In den Bäumen sitzend, beobachteten sie unser Lagerleben und warteten ziemlich offensichtlich darauf, dass wir unser Stammespaddel (statt Banner!) unbeaufsichtigt ließen, was natürlich niemals der Fall war. Zwar durfte nur nachts und auch nur von Teilnehmern (also Ansgar oder St. Michael) geklaut werden, aber wir ließen den Jungen ihren Spaß. Ich riet ihnen, sich Warnwesten anzuziehen und Sirenen auf den Kopf zu setzen, um noch auffälliger zu sein. Zwar verstanden sie meinen Wink mit dem Zaunpfahl, ihr Versteck in der Hecke war aber auch nicht besser und so schafften sie es nicht, mit unserem Paddel stiften zu gehen. Abends wurde dann jeder noch zum „echten Kerl“: Holzhacken war angesagt und jeder ab Jungpfadfinder durfte auch mal ran.
Unsere Singerunde durfte nur bis 23:00 Uhr gehen, was ich für einen Lagerruhezeitpunkt extrem früh fand. Aber immerhin musste ich keine Nachtwachenschicht übernehmen und konnte durchschlafen. So ein Schlafsack ist etwas Wunderbares nach einem langen Tag…

Pfingstsonntag, 31.05.09

Der Tag begann mit einem Pfingstgottesdienst, bei dem über das Feuer, das der Heilige Geist entbrannt hat, ging. Mir gefiel der Gottesdienst sehr gut: die Lieder waren abwechslungsreich und man konnte sie gut singen (mir sind die Lieder in der Kirche meistens wirklich zu hoch, dafür, dass es früher Morgen ist!), es gab einen Mitmach-Teil und die Predigt war auch alles andere als langweilig. Da es um den Heiligen Geist ging, war ein Feuer angezündet, zu dem jeder ein Holzscheit beschriftete mit Dingen, für die er „Feuer und Flamme“ ist. Diese Holzscheite wurden dann entzündet und als Andenken hatte jeder ein Streichholz bekommen, welches einige in ihr Tuch steckten, andere in ihrer Klufttasche aufbewahren.

Gruppenbild

Gruppenbild 🙂

Mittags wurden dann die Workshops angeboten: Stockbrot backen, Kerzenständer bauen, Minigolf, Lesezeichen basteln, usw. Wir haben den Workshop „Materpfahl“ angeboten, bei dem wir Holzscheite abgeschnitzt haben und sie mit Tusche bunt verziert haben. Das kam bei den Wölflingen wirklich gut an und die Alopex-Wölflinge unseres eigenen Stammes waren sogar so begeistert, dass sie abends noch weitergebastelt haben.

Das Mittagessen (Würstchen und Brot) wurde ziemlich prompt beendet. Und das hatte einen wirklich guten Grund: Eine, genauer gesagt: zwei, Taufen standen an. Hanna hatte sich sicherlich schon sowas in der Richtung gedacht – Liesbeth hingegen war völlig ahnungslos. Hanna wurde geschnappt, in die Schubkarre geschnallt und los ging’s zur Treene. Aus unserer Bank wurde kurzer Hand eine Planke gebaut, über die Hanna gejagt wurde – mit dem Paddel gepiekst. Mit selbigen wurde sie dann auch auf den Fahrtennamen „fiep“ getauft – wer sie schon einmal lachen gehört hat, weiß auch warum! Liesbeth stand schadenfroh daneben und betrachtete das Schauspiel ohne zu ahnen, dass auch sie an diesem Tag einen Fahrtennamen erhalten sollte! Plötzlich wurde auch sie geschnappt und nach alter Piratenmanier über die Planke gejagt. Ihr Fahrtenname lautet nun „turtok“ nach dem Schildkrötenpokemon. Diesen Namen hatte sie sich wirklich verdient nach der Aktion beim Schubkarrenrennen.
Nachdem das geschafft war, ging es dann mit der Pfadiade für die Wölflinge und die Pfadfinder weiter. Jana und turtok waren mit den Wölflingen am Start und fiep, Ruth und ich feuerten Pascal, Lea und Peter an, die als Team an den Wettkämpfen der Pfadfinderstufe teilnahmen. Disziplinen wie Kothe aufbauen, Gummistiefelweitwurf, Kreatives Liedertexten, Halstuchtransport, Riechen, Sägen auf Zeit oder Baumklettern meisterten sie ohne mit der Wimper zu zucken. Ich glaube, die drei hatten genauso ihren Spaß wie die Wölflinge!

Küken

Küken

Abends gab es die „Offenen Töpfe“, zu denen jeder Stamm etwas zu essen beitrug. Jeder hatte so viel gekocht, um seinen eigenen Stamm zu versorgen und alle trafen sich bei der Bühne und jeder konnte mit seinem Teller herumgehen und sich bei den anderen Stämmen bedienen. Unsere Folienkartoffeln mit Sour Cream kamen super an und waren auch bald schon vergriffen. Lecker!
Nach der Siegerehrung (unsere Workshop-Minigolfer (die schon viel zu alt dafür waren) belegten den zweiten Platz und Krebs (Anna-Lena) war die beste im Apfelbeißen bei der Wölflingspfadiade) der Singewettstreit ausgetragen. Die Wölflinge der Meute Alopex traten in der Kategorie „Unter 10 Jahre“ mit dem Lied „Die Lappen hoch“ an: Krebs sang die Strophen, Bea begleitete sie auf dem Kamm, der Rest sang den Refrain mit und ich begleitete sie auf der Gitarre. Sie belegten keinen der ersten drei Plätze – eine schlechte Punktzahl hatten sie dennoch nicht bekommen und Spaß hatten sie wohl allemal dabei. Der erste Platz ging an zwei Wölflinge, die den Peter Fox Hit „Alles Neu“ rappten, als gehörten sie zu den ganz großen. Das war wirklich tierisch amüsant! Dann waren Felsenheimer und Arne jeweils mit ihren selbstgeschriebenen Liedern in der Kategorie „Über 15“ am Start. Die Konkurrenz war groß, aber beide konnten das Publikum begeistern und mitreißen. Während der erste Platz an einen Gaststamm ging, deren Gruppe mit Dudelsack und Trommel den gesamten Platz mit Mittelaltermusik rockte (sehr geil!), konnte Fels den zweiten und Arne den dritten Platz belegen und waren ab da natürlich unsere Helden des Abends. Zum Abendprogramm gehörte auch der Tschaipfad, zu dem eigentlich jeder Stamm seinen Tschai mitbringen sollte, und man so auch die Gebräue der anderen Stämme hätte probieren können. Viele Stämme allerdings haben gar nicht teilgenommen, weil sie ihren Tschai schon am Vortag hatten – schade!
Die Wölflinge und einige Ältere blieben noch zur Feuershow da (die soll gut gewesen sein!), ich allerdings blieb im Lager und riet bei Tschai und Schokolade Black Stories. Noch einmal sollte meine Nachtwache bis zwei Uhr gehen – nach Ablauf dieser Zeit, begab ich mich mit Fels noch einmal in die Oase, wo wir einige bekannte Gesichter trafen und noch ein wenig quatschen konnten. Nachdem Fels uns verlassen hatte, ging auch ich zu Bett. In der Nacht passierte wider Erwarten rein gar nichts – das Paddel und die Banner blieben, wo sie hingehörten.

Netter Versuch, hogan...

Netter Versuch, hogan!

Pfingstmontag, 01.06.09

Letzter Tag in Tydal – heute sollte es nach Hause gehen. Die Wölflinge hatten es am Sonntag geschafft, Elmshorn den Banner zu klauen (corny war da etwas nachlässig) und ausgehandelt, dass bei Rückgabe des Banners Elmshorn beim Kothenabbau helfen müsse. Der Abbau ging relativ schnell, obwohl wir alle ziemlich fertig von der Hitze waren. Ich glaube, dass diejenigen, die zum ersten Mal auf einem Lager waren, erstaunt über den riesigen Abschlusskreis waren: Wie gesagt über 500 Pfadfinder! Dass das Tschüß-Sagen etwas länger dauert, wenn man 500 Hände schüttelt, kann man sich denken, oder?

Mit lieben Worten bedankte sich unser Gast Anka noch einmal für unsere Gastfreundschaft und auch wir hatten viel Spaß mit dir, Anka. Man merkte gar nicht mehr, dass sie eigentlich kein Pfadfinder war, weil sie sich überall mit eingebracht hatte und auf jeden Fall zum Lagerleben beigetragen hatte! (Ich glaub, du darfst wieder mitkommen).

Auf zur Taufe!

Auf zur Taufe!

So ging ein entspanntes Pfingstlager zuende. In unserem Stamm herrschte gute Laune und ich glaub, jeder war ziemlich stolz, Likedeeler zu sein. Die Pfadiade, der Singewettstreit, das Schubkarrenrennen, der Gottesdienst und auch die Workshops waren ausgeglichene Elemente im Programm und jeder ist auf seine Kosten gekommen! Das Pfingstlager haben wir jedenfalls gerockt!

Gut Pfad,

Janika

Fotos gibt’s HIER