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Kindersommerlager 2013 – Ab ins All

Ab ins All, so war das Motto für das Kindersommerlager 2013. Anka und shanty waren als Betreuer mitgekommen. Mia, Maike, Lukas und Jan-Niklas sind am Montag total aufgeregt angekommen. Anka und shanty waren schon Sonntag da, um mit crest und Nico die Jurte aufzubauen.

Als also alle am Weltraumbahnhof in Hohenlockstedt angekommen waren und die Jurte eingerichtet hatten, gab es erstmal einen Rundgang auf dem Weltraumbahnhof, da wir dies gewonnen hatten. Alle hatten einen Ausweis bekommen, um auf diesem Bahnhof sein zu dürfen. Doch dann wurden drei Aliens gesichtet die durch das Warp-Portal ganz ausversehen in Hohenlockstedt gelandet sind. Und da die kleinen Aliens Heimweh hatten, mussten wir sie natürlich zu ihrem Heimatplaneten bringen. Wir mussten so schnell wie möglich eine Astronautenausbildung machen, um Kapitän Klecks auf der Reise zu unterstützen. Wir gingen alle in die Giga-Jurte um das Raumschiff zu starten. Rauch stieg auf, bunte Lichter haben geleuchtet und laute Musik hat gespielt, wir sind gestartet.

Die nächsten Tage haben wir also ,damit verbracht die drei Aliens nach Hause zu bringen. Wir waren in der Planetariumsjurte , wir haben ein Spaceballtunier gespielt und sind den Pfad der Sinne gelaufen. Außerdem hatten alle Spaß beim häufigen Fußballspielen, auch gegen andere Stämme. Den Stammesabend haben wir haben wir mit Steve Biko gefeiert. Das war sehr lustig und amüsant, denn es gab Stockbrot und zwei verschiedene Tschaisorten: die von uns Likedeelern und die von Steve Biko.

Am letzten Tag gab es dann ein großes Fest mit Kinderschminken, großes Basteln und Modenschau. Unsere Top-Alien-Models Mia und Maike haben den 3. Platzt belegt und durften die Aliens mit nach Hause zu ihren Nestern begleiten.

Es war ein sehr schönes Lager und alle freuen sich schon auf das nächste KISOLA.

Gut Pfad

shanty

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Pfingstlager 2013 – Cathegarien

Mit einem lachendem und einem weinenden Auge blicke ich auf das diesjährige Pfingstlager zurück. Das weinende Auge ruft erneut nach Freiheit. Es will zurück nach Cathegarien. Weitere Abenteuer erleben und die Geschichte um die Römer und Germanen weiterspinnen. Doch leider ruft die Realität uns zur Schule, Universität oder Arbeit zurück.

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 Doch das lachende Auge erinnert sich an all die schönen Momente des Lagers: Der Stamm fast vereint, Freunde wieder gesehen, eine ganze Menge an Aufgaben erledigt, die Freiheit genossen und Abenteuer erlebt.

 Es war schön morgens im Schlafsack aufzuwachen, nichts außer Vogelgezwitscher und lachende Menschen zu hören. Durch die Vorfreude auf den kommenden Tag fiel das Aufstehen nicht schwer. Es war angenehmer als das Klingeln eines Weckers. Das Frühstück wurde vor dem Lagerfeuer gegessen und immer mit unserem Essensschrei eingeleitet. „Was haben wir? HUNGER! Was wollen wir? ESSEN! Wer sind wir? LIKEDEELER!“ Manchmal sitze ich morgens vor meinem Frühstücksbrot und denke, die Gemeinschaft will ich zurück haben.

Nach dem Essen begannen die Spiele. Durch die gute Organisation des Pfingstlagers war es möglich Spiele für alle zu organisieren. Die Großen konnten dazu beitragen, dass es allen gefiel. So entstand ein Geländespiel das über zwei Tage ging und die einzelnen Phasen konnten aufeinander aufbauen. Im Mittelpunkt der Geschichte standen die Germanenstämme der Teutonen und Cimbern, die ein Handelszentrum errichten wollten. Unser Stamm trug die Farbe Orange und gehörte somit zu den Teutonen.

 Wie jedes Jahr nahm unser Stamm am Bannerklau teil. Leider gelang es uns nicht, einen Banner der anderen Stämme zu erreichen. Und zum Glück blieben unsere Banner in unserem Lager. Die Nachtwachen zum Schutz waren sehr abwechslungsreich. Eine Nacht begann es zu regnen, eine andere war es kalt. Aber langweilig wurde es nie.

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 Ich erinnere mich gerne an den Stammesabend zurück. Neben Singerunde und Tschai gab es wieder Tuchverleihungen. Die Pfadfinderversprechen waren richtig schön. In diesem Moment habe ich mich gerne an das letzte Jahr zurückerinnert, als ich mein erstes Tuch erhalten habe.

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 Am Ende haben die Römer die Germanenstämme zu einem großen zusammengeführt. Und dann mussten wir leider wieder nach Hause aufbrechen. Auch wenn der Abschlusskreis etwa eine Stunde gedauert hat, ist es immer wieder schön, jedem einzelnen die Hand zu geben und festzustellen, wie viele eigentlich dabei waren.

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 Zum Glück kann ich mein weinendes Auge beruhigen, denn ich weiß, dass es noch viele weitere schöne Aktionen in diesem Jahr gibt und dass wir uns spätestens nächstes Jahr zum Pfingstlager wiedersehen werden.

Anka

Unsere Fotos vom Pfingstlager findest du im Fotoalbum.

Grünzeugs – Gut Pfad!

16.-21.04.2011 in Klingberg

 

Das Grünzeugs geht an den Start!

Bei dieser Aktion geht es um mehr als Obst und Gemüse!

Das „Grün“ steht für die Farbe eures Halstuchrands und das „Zeugs“ für alles, was man in der Pfadfinderinnen- und Pfadfinderstufe so tut.

Das ist also keine biologische Fachmesse sondern eine tolle Aktion für Jungpfadfinderinnen und Jungpfadfinder ab 13 Jahren, sowie Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus ganz Schleswig-Holstein!

Auf euch warten viele geniale Sachen wie

* Geländespiel
* spannende Themen
* ein Hajk
* Singerunden
* tolle neue Bekanntschaften
* ganz viele Spiele
* Workshops
* und, und, und!!!

Mehr Infos und die Anmeldung zum Download gibt’s HIER!!

Anmeldeschluss ist der 20. März 2011!
Bis dahin muss uns die schriftliche Anmeldung vorliegen und der Teilnahmebeitrag eingezahlt sein!

Kirchentag: Helfertrupp des VCP-SH

1.-5. Juni 2011 in Dresden

Wenn ihr

  • Lust auf 6 actionreiche Tage mit euren Freunden aus dem VCP S-H, viele Begegnungen mit anderen Pfadfindern und Jugendbewegten und Christen habt
  • kein Problem mit der Devise „Wenig Schlaf, viel Spaß“ habt
  • schon immer mal nach Dresden wolltet
  • nach Antworten zu euren Fragen über Gott und die Welt sucht
  • gerne ehrenamtlich mit anpackt
  • meint, ihr knackt den Rekord im Papphockerfalten

und noch

  • vom 31.5.-5.6. 2011 Zeit habt
  • ca. 40 Euro übrig habt
  • mind. 16 Jahre alt seid

solltet ihr unbedingt beim VCP-SH-Helfertrupp mitfahren!

Meldet euch bitte bis spätestens 29.1.2011 unter kirchentag@vcp-sh.de bei moi an.

Weitere Infos im VCP-SH Forum und auf Facebook!

PS: Für alle, die Lust bekommen haben, außerhalb des S-H-Trupps nach Dresden zu fahren, können das als Teilnehmende tun.

// Wie’s 2009 in Bremen beim Kirchentag war

Pfila 2010 – So war’s

So, das Pfila 2010 ist gelaufen und neben dem traditionellen Bericht (fiep wird da kreativ werden) und Fotos (Nichtschwimmer Anka hat ordentlich geknipst :)), gibt’s natürlich wieder das Feedback im VCP-SH Forum.

Wer dort noch nicht angemeldet ist, sollte das mal schnellstens tun und sich an den Diskussionen beteiligen! Die Lagerleitung freut sich über jegliches Feedback, versprochen!

Und für die ganz schnellen unter euch gibt’s schon die Planungen für’s Pfingstlager 2011.

Mensch, wo bist du? – 32. Deutscher Evangelischer Kirchentag in Bremen

Mensch, wo bist du? – HIER bin ich (wieder!)

Wo ich war? – In Bremen beim 32. Deutschen Evangelischen Kirchentag, genau wie über 100.000 andere Besucher, zum Teil sogar aus Afrika und Amerika angereist. Vor zwei Jahren berichtete ich vom Kirchentag in Köln („Lebendig und kräftig und schärfer“) von allerlei interessanten Diskussionen, beeindruckenden Begegnungen und außergewöhnlichen Workshops. Das alles habe ich auch jetzt in Bremen erlebt, mit einem entscheidenden Unterschied: Statt einer Besucherkarte trug ich das Helfertuch!

Felsenheimer im strahlenden Sonnenschein

Felsenheimer im strahlenden Sonnenschein

Während die Jungpfadfinder Lea und Svenja leider noch nicht alt genug waren, um auch Helfer zu werden, und deswegen mit Rainer Jungnickel und dem Kirchenkreis Münsterdorf mit dem Bus nach Bremen fuhren, war ich mit der VCP (Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder) Delegation des Landes Schleswig-Holstein unterwegs: 50 topmotivierte Pfadfinder aus dem ganzen Bundesland und wir Likedeeler (Felsenheimer, Hanna, Crest, Liesbeth und ich) mitten unter ihnen.

Kirchentag aus einer ganz neuen Sicht

Im Gegensatz zu den Besuchern mussten wir Helfer schon am Dienstag anreisen, um die Helfertücher, die Ausweise, das Helfer-T-Shirt und sämtliche Instruktionen zu bekommen und uns einen Überblick über das Gelände zu verschaffen, damit wir später auch anderen Leuten den Weg weisen konnten. Untergebracht wurden wir in einer großen Schule, die VCPer aus ganz Deutschland beherbergte – neue Bekanntschaften ließen sich also gar nicht vermeiden! Vielleicht klingt es für Sie eher spartanisch, wenn ich davon erzähle, dass wir mit Isomatten und Schlafsäcken auf dem Boden schliefen – jeweils 25 Leute in einem Klassenraum – aber Sie glauben gar nicht, wie wundervoll erholsam so eine Schlafstätte sein kann, wenn man mehr 17 Stunden auf den Beinen war. Wir Schleswig-Holsteiner wurden für den AWD-Dome, der größten Halle auf dem Messegelände, eingeteilt. Unsere Aufgaben waren z.B. die Einlasskontrollen, Absperrungen von Sicherheitsbereichen, Umleiten von Menschenmassen und auch das „Halle überfüllt“-Schildhochhalten. Man kommt sich schon sehr lustig vor, wenn mehr als 8000 Leute zum Klezmer-Konzert von Feitmann in den AWD-Dome strömen und man drei Stunden lang nichts anderes sagt als: „Der Südrang 1 ist leider belegt, bitte weichen Sie auf die Nordränge aus. Bitte alle nach Nord. Auf den Nordrängen sind noch Plätze frei! Bitte alle nach Nord!“ Zwischendurch hat man allerlei Fragen zu beantworten. Noch nie habe ich so vielen Menschen gesagt, wo sie langgehen sollten, um zu Halle 7 oder aber zum Überseehafen zu gelangen. Auch Fragen zum Programm wurden oft gestellt: „Wo findet das Konzert der Münchener Gospelchöre statt?“ Bei solchen Fragen musste ich meist passen: Ich kann leider die 3000 Veranstaltungen, die über die Tage hinweg verteilt stattfinden, nicht auswendig.

Liesbeth beim Schalverspenden

Liesbeth beim Schalverspenden

Bremen trägt Blau!

Am „Abend der Begegnung“, Donnerstag, als alle Besucher anreisten, bekamen wir eine sehr spezielle Aufgabe: Kirchentagstücher verspenden. Das bedeutet, dass man sich mit hunderten Tüchern ausrüstet, aus ihnen ein möglichst kreatives und praktisches Outfit bastelt (besonders beliebt war der Kirchentagsschal-Hularock und auch das Kopfband), eine Sammeldose in die Hand bekommt und auf der Straße möglichst viele Schals zu verkaufen. Dazu muss natürlich gesagt sein, dass dieser Kirchentagsschal (dieses Jahr blassblau) eine lange Tradition hat und für viele Besucher einfach dazugehört. Nun, das Schalverspenden kann man langweilig gestalten, indem man einfach am Straßenrand steht und auf Kunden wartet. Man kann allerdings auch mit Werbesprüchen wie „Bremen trägt blau!“, „Blau steht jedem und ist total im Trend!“, „Schal macht schlau!“ und „Blau würde perfekt zu ihrem Oberteil passen!“ die Zielgruppe ansprechen. Später, als die meisten Besucher schon versorgt waren, kam dann noch der Spruch „Der Trend geht zum Zweit-Schal!“ auf. Der Abend war zwar amüsant, aber ehrlich gesagt war ich froh, die nächsten Tage fest im AWD-Dome eingespannt zu sein.

Die Promis zum Greifen nah!

Ein besonderes Highlight war natürlich der Besuch unserer Bundeskanzlerin Angela Merkel. Zwar kann man als Helfer nie die Aktionen besuchen, für die man sich interessiert, weil sie meistens mit den Arbeitszeiten kollidieren, aber wenn man etwas erlebt, dann auch hautnah. Helmut Schmidt und auch Wolfgang Schäuble, mit dem ich mich über das Wetter unterhielt, waren für uns weitere interessante Begegnungen.

Verhungert sind wir nicht 😉

Versorgt wurden wir übrigens bestens: Wir erhielten bereits bei unserer Ankunft Essensmarken, die wir jeden Tag bei einer zentralen Speisehalle einlösen konnten. Während die Schlange manchmal ziemlich lang war, hatte ich als Vegetarier und damit Mitglied einer eindeutigen Minderheit, gute Karten: Ich hatte mein Essen immer besonders schnell! Wenn wir unabdingbar in unserem Einsatz waren, z.B. bei Angela Merkels Besuch, gab’s tolle Lunchtüten und an jeder Ecke frisches Obst und Getränke. Als Ruhestätte wurde uns sogar eine Helferkneipe eingerichtet, in der wir für wenig Geld Snacks erwerben oder einfach nur abschalten konnten.

Die einzige Aktion, bei der ich wirklich hautnah dabei war, war der VCP-Gottesdienst auf dem Beck’s-Schiff (bekannt aus der Werbung). Schade war, dass alle Pfadfinder eingeladen waren, aber nur ein kleiner Teil wirklich auf dem Schiff einen Platz fand. Unsere Landesbischöfin Maria Jepsen allerdings schien von uns überzeugt zu sein.

Am Hafen

Am Hafen

Anstrengend aber auch schön…

Überhaupt war es immer schön, wenn man ein persönliches Danke von den Besuchern bekam. Es ist wirklich anstrengend, morgens um 6 Uhr aufzustehen, um 8 Uhr am Einsatzort zu sein und dort auch bis 22 Uhr zu bleiben. Und wir tun das freiwillig, wir bekommen kein Geld dafür, alles ist ehrenamtlich. Die Hallenleiter, die im ständigen Funkkontakt miteinander waren, um die Sicherheit im Dome zu gewährleisten, waren zum Teil noch länger im Einsatz. Viele Besucher wussten das zu schätzen und waren nett und verständnisvoll. „Mensch, wo bist du?“ musste ich mich nur fragen, wenn ich auf die weniger verständnisvollen Besucher traf: Sie konnten es nicht nachvollziehen, dass es wichtig ist, z.B. die Rettungswege frei zu halten oder dass eine Halle irgendwann überfüllt ist und deswegen keine Besucher mehr aufnehmen kann. Wenn eine Treppe abgesperrt ist, dann hat das seinen Grund, oder wenn wir sagen, dass die Süd-Ränge voll sind, dann wollen wir doch nichts Böses, im Gegenteil: Wir wollen Schlimmes vermeiden!

Abschlussgottesdienst mit Riesenballons

Amüsant war auch die Begegnung mit den stickstoffgefüllten Riesenballons, die für den Abschlussgottesdienst vorbereitet wurden. Jeder Helfer bekam einen riesigen Luftballon mit Stickstoff in die Hand gedrückt, welchen er dann an einer Kirchentagsflagge mit der Aufschrift „Hier und jetzt!“ befestigen sollte. Der Gottesdienst war in drei Phasen eingeteilt, die jeweils durch verschiedenfarbige Ballons symbolisiert wurden.

Mensch, wo bist du? – Nächstes Mal bestimmt wieder dabei!

Insgesamt war mein Eindruck dieses Jahr positiv. Ich habe das Gefühl, nicht so viel vom spirituellen Kirchentagsgefühl, das sich durch die Teilnahme an verschiedenen Aktionen ausbreitet, mitbekommen zu haben, aber das Helfen hat mir auch sehr viel Spaß gemacht. Die Zusammenarbeit der ganzen Pfadfinder, obwohl man sich nicht kennt und vielleicht anderen Verbänden angehört, war beeindruckend. Auch die Singerunde von mehr als 200 Pfadfindern, die eines Nachts stattfand, entschädigte sämtlichen Aufwand. Ich kann nicht sagen, was ich schöner fand: Das Besucher- oder das Helfersein.

Ich denke, dieser Kirchentag wird nicht nur den Bremern noch lange im Gedächtnis bleiben, sondern auch den Teilnehmern!

„Mensch, wo bist du?“ Die Antwort war und ist ganz klar: HIER!

BILDER GIBT’S HIER

Friedenslicht 08 – Fotos online

Moin Likedeeler,

Vielleicht habt ihr Lust, euch ein paar Fotos vom Friedenslicht 2008 anzusehen?

Hier findet ihr sie in der Fotogallerie des VCP-SH! Entdeckt ihr euch? Küken zum Beispiel hab ich gefunden 😉

Viel Spaß und gut Pfad!

Janika

PS: Für alle, die dieses Jahr das erste Mal mit auf’s Pfingstlager fahren, findet ihr HIER ein paar Eindrücke!